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Turnier

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Ein neues Zeitalter bricht an

Rolf Sünderbruch, Vorsitzender des Kuratoriums für Pferdesport. Foto: Masorat

Die Elmloher Reitertage haben sich mit Investitionen in die Infrastruktur in den vergangenen Jahren als Top-Event der Dressurwelt etabliert - und legen nun im Parcours nach.

Bereits 2018 waren die Verantwortlichen der Elmloher Reitertage bewusst den Schritt gegangen, in die Infrastruktur zu investieren. „Sonst wären wir in einigen Jahren nur noch ein ganz normales Turnier gewesen“, sagte Rolf Sünderbruch, Chef des Kuratoriums für Pferdesport. „Semi-Professionell statt nur ehrenamtlich“ nannte er nach dem Bau der Ebbe-und-Flutplätze die gesamte Organisation. An der Ehrenamtlichkeit möchte und wird niemand in Elmlohe rütteln, aber die Strukturen mussten noch professioneller werden, um den Ansprüchen gerecht zu werden.

Vor allem rund um die Dressurvierecke hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Das „Stadion“ wurde mit neuer Tribüne und Richterhäusern aufgewertet. Die Rechnung ist aufgegangen, es kam zu einem Aufschwung. Das Teilnehmerfeld im Viereck war zuletzt stets besser besetzt als im Springen, die Aufmerksamkeit verschob sich immer mehr zur Dressur. Dabei ist der Große Preis der Springreiter zum Abschluss der Elmloher Reitertage seit Jahrzehnten ein Zuschauermagnet.

Flutlichtanlage installiert

Und nun wird auch der Hauptplatz des Turnieres herausgeputzt. Eine der bemerkenswertesten Entwicklungen ist die Installation einer modernen Flutlichtanlage - gesponsert von der Firma Conled aus Bremerhaven. „Das ist ein Traum“, schwärmt Sünderbruch „das wird unseren Turnierplatz deutlich aufwerten. Diese Anlage basiert auf LED-Technologie und ermöglicht eine präzise Ausleuchtung der Turnierplätze, um Blendeffekte zu vermeiden und die Sichtbarkeit für Reiter und Zuschauer zu verbessern.“

Neben der Flutlichtanlage wurde auch ein neues Richterhaus errichtet. „Mit diesem verbinden wir Einritt und Richterhaus zu einem Gebäude, das zwischen dem Abreiteplatz und dem Hauptspringplatz steht“, erklärt Sünderbruch.

Das neue multifunktionale Gebäude am Springplatz wird die Richter, die Technik und den Steward unter einem Dach vereinen. „Diese Neuerungen markieren den Beginn einer neuen Ära im Springstadion von Elmlohe, die sowohl den Teilnehmern als auch den Zuschauern zugutekommt“, betont Sünderbruch.

Denn die bisherigen Schritte sind nicht das Ende. „Es ist der erste Schritt. Einer, der erforderlich war, damit wir den alten Richterturm überflüssig machen, damit dieser im nächsten Schritt zusammen mit der uralten Meldestelle durch einen Neubau ersetzt werden kann“, so Sünderbruch.